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[Review] Terror in Tokio – Volume 1 [BD DE]

Inhaltsangabe

Ein schockierender Terroranschlag versetzt ganz Tokio in Angst und Schrecken. Von den Tätern fehlt jede Spur. Der einzige Hinweis auf die Bombenleger scheint ein skurriles Internetvideo zu sein. Zwei maskierte Jugendliche, die sich Sphinx nennen, kündigen darin die Explosion bereits einen Tag zuvor an. Und es soll nicht der letzte Anschlag gewesen sein: Denn Sphinx, stellen der Polizei immer neue Rätsel, die innerhalb kurzer Zeit gelöst werden müssen, um weitere Bombenanschläge zu verhindern.

Der degradierte Chefermittler Shibazaki scheint der Einzige zu sein, der die mysteriösen Sphinx-Rätsel lösen kann. Er wird offiziell mit dem Fall betraut und findet dabei Erschreckendes über die Hintergründe heraus: Sphinx war offenbar an einem Plutoniumdiebstahl beteiligt. Sollte es sich beim letzten Sprengsatz der vermeintlichen Terroristen um eine Atombombe handeln?

Quelle: Universum Anime

Verpackung

Die Verpackung der ersten Volume von Terror in Tokio besteht aus einer blauen, dicken Amaray, die von einer Papp-O-Card umhüllt ist. Auf der Vorderseite der O-Card sind zwei Bleistiftzeichnungen der beiden Hauptcharaktere, genannt Nine und Twelve, zu sehen. In der Mitte der O-Card findet sich das japanische Logo der Serie wieder, während der deutsche Titel am rechten Rand Platz gefunden hat. In der linken oberen Ecke findet sich die Volumenummer wieder. Wie man es bereits von zahlreichen anderen Blu-ray-Veröffentlichungen kennt, ist auch auf der O-Card der Terror in Tokio Blu-ray der „Blu-ray-Balken“ am oberen Rand zu sehen. Zur meiner Freude hat Universum Anime im Fall von Terror in Tokio dem Wunsch der Fans entsprochen und ihn durch eine schwarze Variante ersetzt, die farblich gut in das Konzept passt. Außerdem wurde der allseits verhasste FSK-Flatschen als Sticker auf der O-Card angebracht. Mein Tipp: Solltet ihr Probleme haben den Sticker zu entfernen, dann wärmt ihn kurz mit dem Fön an. Im Anschluss sollte sich der Sticker leicht entfernen lassen.

Die Rückseite der O-Card ist mit vielen Informationen gefüllt. In der Reihenfolge von oben nach unten findet man hier unter anderem nochmals den Titel der Serie, drei Screenshots aus der Serie selbst, die inhaltliche Zusammenfassung, die ihr auch oben lesen könnt, sowie die Titel der vorhandenen Episoden und die technischen Daten. Abgeschlossen wird das Ganze wie immer von Logos der beteiligten Firmen und den üblichen Copyrighthinweisen. Die technischen Angaben der Disk stimmen soweit. Im Hintergrund ist übrigens ein Bild von Nine zu sehen, das sich auf auf dem Cover der Amaray wieder findet.

Die Seiten der O-Card sind passend zum Rest des Designs schwarz. In weißer und roter Schrift sind darauf der Titel der Serie, Volumenummer und Logos der beteiligten Firmen zu sehen.

Terror in Tokio O-Card Vorderseite

O-Card Vorderseite

Terror in Tokio O-Card Rückseite

O-Card Rückseite

Entnimmt man nun die Amaray, sieht man eben erwähntes Bild von Nine auf der Covervorderseite. Auch hier wurden Volumenummer und Titel, wie auf der O-Card, links und rechts neben dem Motiv plaziert. Auf dem Rücken ist das selbe zu sehen, wie auf den Seiten der O-Card, lediglich die Farben wurden invertiert. Auf der Rückseite findet sich nochmal eine Liste mit den Episoden von Volume 1.

Terror in Tokio Cover Vorderseite

Cover Vorderseite

Terror in Tokio Cover Rückseite

Cover Rückseite

Da es sich beim Cover der Amaray um ein Wendecover handelt, bekommt man nach dem umdrehen ein weiteres Motiv zu Gesicht. Hierbei handelt es sich um ein Bild von Twelve. Der Rest des Wendecovers ist identisch mit der Vorderseite. Auf dem Label der Blu-ray selbst stehen lediglich der Titel und die Volumenummer. Zusätzlich wurden auch hier die entsprechenden Logos zu Firmen und Marken abgedruckt.

Terror in Tokio - Amaray Wendecover

Wendecover

Terror in Tokio Blu-ray

Blu-ray

Mit persönlich gefällt die Verpackung der ersten Volume sehr gut. Man hat sich hierbei stark am japanischen Original orientiert, was ich selbst sehr schätze. So wurden für die O-Card beispielsweise das Artwork verwendet, das auch auf der zweiten japanischen Blu-ray verwendet wurde, oder die beiden Bilder von Nine und Twelve, die sich jeweils auf der Amaray von Volume 1 und 2 der japanischen Fassung befinden.

Bild und Untertitel

Bereits die Daten der Analyse der Disk sprechen für sich. Da sich nur sechs Episoden auf der BD50 befinden, hatte das Authoring-Studio die Möglichkeit eine sehr hohe Bitrate für die Serie zu nutzen, was natürlich der Bildqualität zu Gute kommt. Artefakte und auch Flächenbildung habe ich beim Anschauen auf meinem Fernseher selbst an „kritischen“ Stellen mit hohem Helligkeitsunterschied im Bild und in actionreicheren Szenen nicht erkennen können. Hin und wieder ist etwas Grain zu sehen, was vermutlich ebenfalls dazu beiträgt, dass Flächenbildung verhindert wird. Die einzige Stelle, die auf nicht komplett Artefakt frei wirkt ist das Opening, dass mit Grain und anderen Effekte überladen wurde, allerdings lässt sich dort nicht genau sagen, was nun ein Bildfehler sein könnte und was gewollt ist. Meiner Einschätzung nach handelt es sich bei Terror in Tokio um eine 720p-Produktion. Dementsprechend sind die Konturen zwar überwiegend relativ scharf, entsprechen aber nicht dem Schärfegrad von vergleichbaren 1080p-Produktionen. Die Farben in den einzelnen Episoden sind sehr unterschiedlich. So sind Szenen in denen Explosionen vorkommen oder Hintergründe mit Natur sehr satt und die Farben strahlen, während andere Szenen die zum Beispiel in Gebäuden stattfinden oder  die überwiegend mit eine drückenden Stimmung haben eher trist wirken. Den Kontrast habe ich als Gut empfunden.

Für die Untertitel wurde eine serifenlose Schriftart gewählt, die in weißer Farbe mit schwarzer Outline gut zu erkennen ist. Im Abschnitt den ich mit auf Japanisch mit Untertiteln angesehen habe, waren die Untertitel gut getimt. Wie üblich gibt es neben den normalen Untertiteln die die Dialoge und Übersetzungen enthalten auch eine Untertitelspur, die lediglich die Übersetzungen der japanischen Schriftzeichen im Bild beinhaltet. Über das Menü kann man zwischen diesen beiden Spuren hin und her springen, wobei „Aus“ in diesem Fall die Untertitel natürlich nicht komplett abschaltet. Eine Übersetzung von Opening und Ending gibt es übrigens auf der Blu-ray nicht.

Technische Details:

MPEG-4 AVC Video 38000 kbps 1080p / 23.976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
TITVol1Screen01 TITVol1Screen02
TITVol1Screen03 TITVol1Screen04

Audio

Auf der Blu-ray sind sowohl die japanische, als auch die deutsche Sprachfassung der Serie vorhanden. Beide Tonspuren wurden jeweils in DTS-HD MA encodiert und bieten einen sehr guten Klang auch bei einer höhere Lautstärke. Die Mischung von Stimmen und Soundeffekte bzw Hintergrundmusik finde ich angenehm und ich hatte keine Probleme damit die Sprecher zu verstehen. Universum Anime hat Terror in Tokio eine klasse deutsche Sprachfassung spendiert. Mir persönlich gefällt die deutsche Synchro sehr gut und ich finde das alle Chraktere sehr gut besetzt wurden. Die Synchronsprecher haben soweit ich das einschätzen kann gute Arbeit geleistet.

Technische Details:

Deutsch DTS-HD Master Audio 2.0 1763 kbps 48 kHz / 24-bit
Japanisch DTS-HD Master Audio 2.0 1727 kbps 48 kHz / 24-bit

Menü

Wie bei Universum Anime üblich, wird vor dem Menü das Universum Film und Universum Anime Logo abgespielt. Nach diesen beiden kurzen Videos und einem FSK Hinweis folgt dann das eigentliche Menü. Im Hintergrund zu sehen ist ein Trümmerfeld, aus dem Rauch aufsteigt. In der Mitte des Bildschirms werden verschiedene Szenen aus der Serie abgespielt. Darüber findet man den Titel der Serie und die Volumenummer, daneben sind Nine, Twelve und Kenjirou Shibazaki zu sehen. Zu hören ist der Opening Song „Trigger“. Das eigentliche Menü befindet sich am unteren Rand des Bildschirms. Von dort lassen sich alle Episoden hintereinander abspielen und die verschiedenen Untermenüs öffnen. Zur Auswahl stehen hier die Episodenauswahl, die Spracheinstellungen, Extras und eine Trailershow. Wählt man eines dieser Untermenüs, wird am oberen Bildschirmrand ein zweiter Balken mit der entsprechenden Auswahl angezeigt. Das Einzige, das mir hier negativ auffällt ist die Tatsache, dass in der Sprachauswahl nicht angezeigt wird, welche Sprache beziehungsweise welche Untertiteloption gerade aktiv ist. Außerdem wäre es, finde ich, ganz schön gewesen, wenn im Extrasmenü zusätzlich noch der Titel von Opening und Ending dazu geschrieben worden wäre. Das ist wohl aber reine Geschmackssache denke ich.

Das Pop-Up-Menü ist weitestgehend identisch mit dem Hauptmenü. Lediglich „Alle abspielen“ wurde hier durch „Hauptmenü“ ersetzt.

TITMainMenu

Hauptmenü

TITEpimenu

Episodenauswahl

TITSpracheMenu

Spracheinstellungen

TITExtrasMenu

Extras

TITPopUpMenu

Pop-Up-Menü

Extras

Die erste Volume von Terror in Tokio enthält drei Extras. Zum einen sind das jeweils das Opening und Ending ohne die Credits, die sich auf der Disk befinden, zum anderen befindet sich in der Amaray ein 44 Seiten starkes Booklet. In diesem Booklet findet man eine kurze Einleitung in die Geschichte von Terror in Tokio, kurze Beschreibungen der Episoden, Interviews und viele andere tolle Infos zur Serie. Außerdem wurden einige Artworks zur Serie und viele Konzeptzeichnungen der Charaktere darin abgedruckt.

TITVOL1Booklet2

Booklet Vorderseite

TITVOL1Booklet3

Booklet Rückseite

TITVOL1Booklet1

Booklet

Fazit

Terror in Tokio ist ein Serienveröffentlichung wie ich sie gerne habe. Bis auf die wenigen Kleinigkeiten, die ich oben beschrieben habe, kann man sich auf eine Blu-ray mit super Qualität freuen. Die Blu-ray spricht meiner Meinung für sich und ich war gerne bereit die 29 Euro zu zahlen, da die Qualität stimmt. Das Einzige Manko an der Blu-ray ist für mich persönlich, dass es in den einzelnen Episoden keine Kapitelmarker gibt zwischen denen man hin und her springen kann. So muss man leider durch die Episoden spulen, um an eine bestimmte Stelle zu kommen. Nichtsdestotrotz kann ich meine Empfehlung für die Blu-ray aussprechen.