[Review] Redline [BD DE]

Inhaltsangabe

Alle fünf Jahre findet das härteste und mörderischste illegale Rennen des Weltalls statt: REDLINE. Nur die verrücktesten und verwegensten Fahrer nehmen an diesem Asphalt-Battle teil, so wie JP – ein „Vollkaskonaut“, ein leichtsinniger Draufgänger, dessen spezialangefertigte „TransAm.“ ihm bei den extremen Geschwindigkeiten immer wieder um die Ohren fliegt. Eine seiner Gegnerinnen ist Sonoshee, ein heißer Feger, entschlossen zu tun was auch immer nötig ist, um beim REDLINE auf dem Siegerpodest zu stehen. Vereint im Finale, Kühler an Kühler gereiht, sitzen die abgefucktesten Fahrer in ihren asphaltschmelzenden Maschinen und warten … und dann geht es los!

Verpackung

Redline kommt in einer normalen, blauen Amarayhülle ins heimische Wohnzimmer. Das Cover selbst ist auf der Vorderseite in zwei Bereiche unterteilt, die durch den Titel des Films optisch getrennt sind. Über dem Titel findet sich ein Bild Hauptcharakter Sonoshee McLaren am Steuer ihres Autos wieder. Wenn man ein Stück nach unten schaut, ist ein Auto zu sehen. Hingegen der Vermutung die man hier aufgrund von Sonoshees Bild haben könnte, handelt es sich nicht um ihres, sondern um den Wagen von JP, dem zweiten Hauptcharakter des Films. Außerdem ist auf dem Cover der FSK-Flatschen abgedruckt worden. Das ist allerdings nicht weiter schlimm, da es die Möglichkeit gibt das Cover zu wenden. Tut man genau das, findet man ein Artwork von JP, das ihm beim extremen Beschleunigen seines Wagens zeigt.

 Cover Vorderseite  Cover Alternative Vorderseite

Auf beiden Covern ist die Rückseite identisch. Am oberen Rand ist der Satz „Keine Regeln, keine Limits. Ein Rennen, in dem alles möglich ist!“ abgedruckt wurden, darunter sind drei Screenshots aus dem Film zu sehen. Dem folgt die übliche Inhaltsangabe zum Film und noch ein Screenshot aus dem Film. Am linken Rand finden sich in einem grauen Bereich noch Bilder der anderen Teilnehmer des Rennens aus dem Film wieder, darunter eine Tempoanzeige. Daneben noch ein kurzer Infotext und zum guten Schluss gibts noch die technischen Details zur Disk. An den Details merkt man auch, dass es sich nicht um die aktuellste Veröffentlichung von Kazé hält. Beispielsweise wird hier beim Bildformat von „16:9 Pal“ gesprochen. Natürlich gibt es so etwas wie PAL und NTSC bei Blu-rays nicht mehr. Auf der Disk selbst ist JP am Steuer seines Wagens abgedruckt, unter ihm der Titel des Films. Vom linken Rand aus geht ein roter Balken mit der Aufschrift „Film“ zum Loch in der Mitte hin.

Cover Rückseite Blu-ray

Bild und Untertitel

Die Bildqualität des Films finde ich alles in allem gut. Die Farben im Film sind sehr satt und die Farbgebung ist sehr vielfällig. Die Konturen im Film sind scharf und Artefakte nicht oft im Bild entdecken. Lediglich die alte Kinderkrankheit Flächenbildung findet man auch auf dieser Blu-ray bei einigen der Übergänge wieder. Ich vermute, dass der Film insgesamt ziemlich stark komprimiert wurde, was sich durch die wenigen Schatten ziemlich anbietet. Bei der Tatsache, dass lediglich 29GB der BD50 belegt sind, ist mir dieses Vorgehen jedoch völlig unverständlich. Im direkten Vergleich mit Screenshots der japanischen Version ist auch gut zu erkennen, dass bei unserer Blu-ray deutlich die digitale Filmkörnung verloren gegangen ist. Deshalb gehe ich stark davon aus, dass man die Flächenbildung hätte zumindest reduzieren können, wenn man bei Redline eine weniger starke Komprimierung genutzt hätte.
Was mir vom Film am Besten in Erinnerung geblieben ist, ist der ungewöhnliche Zeichenstil. Auf Anhieb würde mir auch kein anderer Film einfallen, der mit Redline vergleichbar wäre. Ich glaube dieser Eindruck entsteht vor allem dadurch, dass es keine farbigen Schattierungen gibt. Das gibt dem Film aber auch etwas besonderes und das ist eine der Sachen die mir gut an ihm gefallen hat.

Es haben insgesamt 5 Sprachen ihren Weg als Untertitel auf die Disk gefunden. Dabei handelt es sich um Französisch, Italienisch, Deutsch, Holländisch und Polnisch. Auf Deutsch, Französisch und Italienisch gibt es zwei Untertitelspuren, einmal mit Übersetzungen und einmal komplett mit Dialogen. Auf Polnisch und Holländisch gibt es jeweils nur die Komplettfassung. Die deutschen Untertitel kommen wie gewohnt mit gelber Schrift und schwarzer Outline und sind gut getimed.

Technische Details:

MPEG-4 AVC Video 20948 kbps 1080p / 23.976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Redline Screenshot Redline Screenshot
Redline Screenshot Redline Screenshot

Audio

Da es sich bei dieser Version von Redline um ein Release handelt, dass nicht nur in Deutschland erschienen ist, sondern auch so in anderen Ländern verkauft wird, gibt es gleich vier Tonspuren auf der Blu-ray, statt nur der üblichen Zwei. Alle vier Tonspuren wurden im DTS-HD MA Format codiert und sowohl die deutsche als auch die französische Tonsur haben hierbei eine ordentliche Bitrate abbekommen. Den Klang fand ich sehr gut, nur waren meiner Meinung nach einige Sprecher ab und an etwas zu leise abgemischt. Die Synchro ist jedoch absolut hochwertig und überzeugend. Die Sprecher haben mir alle sehr gut gefallen, schade fand ich nur, dass einige Laute nicht synchronisiert worden sind, sondern aus dem Original übernommen.

Technische Details:

Deutsch DTS-HD MA 5.1 4119 kbps 48 kHz / 24-bit
Französisch DTS-HD MA 5.1 4405 kbps 48 kHz / 24-bit
Italienisch DTS-HD MA 5.1 2485 kbps 48 kHz / 16-bit
Japanisch DTS-HD MA 5.1 2893 kbps 48 kHz / 24-bit

Menü

Extras

Extras gibt es leider keine auf der Blu-ray.

Fazit

Also die Blu-ray lohnt sich alleine des Films wegen auf jeden Fall anzugucken und auch die deutsche Synchro macht wirklich Spaß anzuhören. Was das betrifft hat Kazé, wie ich finde, mit Redline einen guten Griff gemacht. Ich würde auch nicht sagen, dass die Bildqualität schlecht ist. Aber vollkommen überzeugen tut sie mich dann halt leider auch nicht und ich finde es schade, dass Kazé sich damals wie heute einfach nicht richtig auf das Blu-ray-Format einzustellen scheint. Anders kann ich mir nicht wirklich erklären, dass es so viele Disks gibt, bei denen immer noch ein Haufen ungenutzter Speicher verloren geht.

 

Vielen Dank an Kazé für das Rezensionsexemplar!

 

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