Archiv für den Monat: August 2014

Pause auf aniBlu.de

Hi Leute,

einige von euch werden sich vielleicht schon gewundert haben, warum eigentlich in letzter Zeit so wenig auf aniBlu passiert. Schon seit einer Weile geht es mir leider so, dass ich die Lust und vor allem den Spaß am Schreiben verloren habe, und leider hat sich das bis heute auch nicht geändert, obwohl ich es gehofft hatte. Im Moment bin ich mit einem anderen Projekt und der Uni beschäftigt und finde deshalb auch wenig Zeit für meinen Blog. Aus diesem Grund möchte ich euch nun offiziell ankündigen, dass ich erst mal eine Pause einlegen werde. Das soll nicht heißen, dass das immer so bleiben wird, aber im Moment halte ich es für das Richtige!

Einen kleinen Lichtblick gibt es allerdings – sollte mich eine Blu-ray wirklich begeistern, dann könnt ihr mit einer Review oder zumindest einem Kommentar dazu rechnen. Auch die letzten zwei ausstehenden Interviews mit Daniel Käser und Dirk Petrick werde ich selbstverständlich noch veröffentlichen. Sollte sich in dieser Richtung noch etwas ergeben, dann werde ich diese Gelegenheiten natürlich nutzen. Außerdem werde ich ab und an mal bei meinem Kollegen SevenDubs auf Youtube zu hören sein und dort bei der ein oder anderen Review meinen Kommentar zur technischen Qualität abgeben.

Ich hoffe natürlich, dass ihr Verständnis habt und das weiter die Aktivitäten hier verfolgt, auch wenn sie etwas eingeschränkt sind! Danke auf jeden Fall an alle, die mich unterstützt haben und die meinen Blog hier fleißig mitverfolgt haben.

[Review] Kill la Kill – Volume 1 [BD DE]

Inhaltsangabe

Von halben Scheren und übermenschlichen Uniformen

Verdächtige Stadt, verdächtige Schule – ziemlich klare Sache für Ryuko Matoi, als sie neu an die Honnouji-Akademie kommt. Mit einer riesigen roten halben Schere im Gepäck will sie hier nach dem Träger der anderen Hälfte suchen, der ihren Vater umgebracht hat. Sofort fällt ihr Verdacht auf Satsuki Kiryuin, die Präsidentin der Schülerversammlung, die unter dem Motto „Furcht bedeutet Freiheit“ ein eisernes, unbarmherziges Regiment führt. Dazu verteilt sie gemäß den Fähigkeiten der Schüler sogenannte „Goku-Uniformen“, die ihrem Träger unglaubliche Stärke verleihen. Mit ihren „Elite-Vier“ und diversen Klubvorsitzenden scheint Satsuki so eine unbesiegbare Armee vor sich zu haben. Doch auch die rachedurstige Ryuko hat mit der sprechenden Uniform Senketsu eine schlagkräftige Waffe in der Hinterhand…

Verpackung

Wie bereits im Vorfeld bekannt war, kommt die erste Volume der Serie im Digipack inklusive Sammelschuber. Den Schuber zieren die zwei Artworks, die bereits zur Ankündigung der Serie in Japan auf der Homepage und in Postern veröffentlicht wurden. Auf der Vorderseite sind die Hauptcharaktere der Serie zu sehen. Im Mittelpunkt steht Ryuko Matoi, neben ihr die Familie Mankanshoku, der Lehrer, sowieso die Elite Vier. Darüber sieht man die Rivalinen Ryuko und Satsuki und darunter die 1-Sterne Schüler der Honnōji Academy. Auf der Rückseite sieht man nur Ryuko in Senketsu und Satsuki. Sowohl auf Vorder-, Rückseite und dem Rücken des Schubers findet man außerdem das internationale Logo der Serie. Im verpackten Zustand befindet sich außerdem ein Datenblatt auf der Rückseite des Schubers, das dort mit zwei Klebepunkten fixiert ist. Da es sich nicht einfach ablösen lässt empfehle ich auch einen Föhn zur Hand zu nehmen und die Klebepunkte etwas zu erwärmen. Das sollte helfen das Datenblatt ohne größere Schäden vom Schuber zu entfernen. Dieses Datenblatt ist mit der Rückseite des Digipackschubers identisch.

KlKVol1DESchuberVorderseite KlKVol1DESchuberRueckseite KlKVol1DEDatenblatt

Das Digipack der ersten Volume bietet keine großen Überraschungen, wenn man die japanische Fassung bereits kennt. Wie es nicht anders zu erwarten war, hat man das Design der japanischen Fassung fast komplett übernommen. So sieht man auf der Vorderseite des Schubers des Digiacks das Artwork, auf dem Ryuko Matoi mit ihrer Scherenklinge, das man bereits von der ersten japanischen Volume kennt. Offensichtlich war das Artwork allerdings etwas zu klein, da es auf der rechten Seite abgeschnitten aussieht. Ansonsten wurde das Cover noch um die Volumenummer, die Episoden und den blauen Blu-ray-Rand, den man bereits von anderen peppermint Produktionen kennt, ergänzt. Auf dem Rücken wurden lediglich das Logo und die Volumenummer der Serie abgedruckt. Wendet man das Ganze nun, findet man auf der Rückseite am oberen Rand nochmal, in der Breite des Schubers, das Logo. Dem folgt die Inhaltsangabe zur Serie, sowie einige Screenshots aus der Serie und natürlich die Episodenliste und die technischen Angaben. Diese sind soweit ich das sagen kann korrekt.

KlKVol1DESchuberDigipackVorderseite KlKVol1DESchuberDigipackRueckseite

Entnimmt man nun das Digipack, findet man ein schönes Artwork von Ryuko und die süße Chibi-Variante, die man ebenfalls auf dem Digipack der japanischen Version findet. Auf der rechten Seite befindet sich ein FSK-Faltschen. Im inneren befindet sich die durchsichtige Diskhalterung, unter der sich mehrere weiße Balken und nochmals die Liste mit den Episoden befinden. Auf der Disk selbst wurde ebenfalls das Chibi-Artwork von Ryuko abgedruckt.

KlKVol1DEDigipackAussen KlKVol1DEDigipackInnen KlKVol1DEDisk

Insgesamt ähnelt die Verpackung der der japanischen Fassung stark, bis auf wenige Elemente die eher nach den bekannten deutschen Gestaltungsmerkmalen umgesetzt wurden.

Bild und Untertitel

Die Bildqualität der Blu-ray ist wirklich gut. Die Farben des Bilds sind satt und der Kontrast sehr gut. Die Konturen fallen bei den meisten Animationen ziemlich dick aus und wirken leicht unscharf. Wie ich bereits bei der Review von Kill la Kill Volume 1 aus Japan festgestellt habe, handelt es sich wohl um eine 720p-Produktion. Das digitale Rauschen aus der japanischen Fassung findet sich auch in der deutschen Fassung wieder. Im direkten Vergleich der deutschen mit der japanischen Fassung sieht die japanische Fassung einen kleinen Ticken satter und heller aus. Der Unterschied ist allerdings kaum merklich und nur am PC zu entdecken. Auch andere Fehler wie Artefakte konnte ich keine entdecken und Flächenbildung gab es auch kaum bis gar nicht  zu sehen.

Die Untertitel kommen mit schwarzer Outline und weißer Schriftfarbe und damit gut lesbar. Wie sonst auch, gibt es auch bei Kill la Kill wieder zwei Untertitelspuren, eine die die Übersetzungen der japanischen Schriftzeichen  und eine die zusätzlich die Dialoge beinhaltet. In dem Abschnitt, den ich testweise auf Japanisch mit Untertiteln gesehen habe, waren diese gut getimt und haben auf die japanische Tonspur gepasst. Positiv aufgefallen ist mir auch, dass man die Möglichkeit hat die Untertitel zusätzlich zur deutschen Tonspur zu aktivieren.

Technische Details:

MPEG-4 AVC Video 27094 kbps 1080p / 23.976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
KlKVol1DEScreen01 KlKVol1DEScreen02
KlKVol1DEScreen03 KlKVol1DEScreen04

Audio

Als Audioformat wurde für beide Tonspuren LPCM im Stereo für Kill la Kill verwendet. Die Audioqualität ist daher sehr gut und Tonfehler konnte ich keine entdecken. Die Sprecher sind gut zu verstehen, da die Soundeffekte und die Hintergrundmusik eine angenehme Lautstärke haben.

Die Synchro an sich würde ich als ganz okay bezeichnen. Einige der Sprecher gefallen mir wirklich gut auf ihren Rollen, andere hätte ich vielleicht anders besetzt. Nichtsdestotrotz finde ich, dass alle eine gute Arbeit geleistet und ihre Rollen gut interpretiert haben. Lediglich die Aussprache der Namen lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig.

Technische Details:

Deutsch LPCM 2.0 2304 kbps 48 kHz / 24-bit
Japanisch LPCM 2.0 2304 kbps 48 kHz / 24-bit
Japanisch (Audiokommentare) LPCM 2.0 2304 kbps 48 kHz / 24-bit

Menü

Das Hauptmenü erscheint direkt nach den üblichen Copyrighthinweisen und dem peppermint anime-Logo. Im Hintergrund des Logos selbst sieht man nur das Logo der Serie, die Volume Nummer und die Episoden, die auf der Disk vorhanden sind. Außerdem fliegt ein Zusammenschnitt von ein paar Szenen aus der Serie und dem Opening durch den Bildschirm. Mich persönlich hat das stark an einen Bildschirmschoner erinnert. Zu hören ist eines der Lieder aus dem Soundtrack der Serie. Das eigentliche Menü befindet sich am unteren Rand des Bildschirms. Dort findet man einen roten Balken, auf dem die Menüpunkte stehen. Klickt man die Menüpunkte an öffnet sich entweder ein Untermenü in Form von zusätzlichen Menüpunkten oder man gelangt zu den Videos.

Das Pop-Up-Menü sieht dem Hauptmenü relativ gleich. Man hat dort lediglich 4 Punkte, über die man die Sprache wechseln, die Untertitel aktivieren, die Episode auswählen und ins Hauptmenü zurückkehren kann. Öffnet man eines der Untermenüs, wird über die rote Schrift, die die Position des Cursors anzeigt, angezeigt welche Option gerade aktiv ist.

Hauptmenü

Hauptmenü

Sprachmenü

Sprachmenü

Untertitelmenü

Untertitelmenü

Extras

Als Extras gibt es lediglich die japanischen Audiokommentare zu den Episoden, die sich auf der Disk befinden. Wer sich nun vornehmen will, sich alle Audiokommentare anzuschauen, der hat sich zu früh gefreut. So toll die Tatsache auch ist, dass es die Audiokommentare nach Deutschland geschafft haben, wer nicht fließend Japanisch spricht, hat schlichtweg nichts davon. Leider fehlt eine deutsche Übersetzung in Form von Untertiteln! Für mich persönlich ein Minuspunkt für die deutsche Fassung. Meiner Meinung nach hätte man sich dieses Extra dann sparen und den Speicher stattdessen für eine höhere Bitrate des Bildmaterials verwenden können.

Fazit

Für mich als Fan der Serie stand der Kauf der deutschen Fassung außer Frage. Insgesamt finde ich die Aufmachung nicht schlecht, da sie sich stark am japanischen Original orientiert, und auch die Qualität ist ganz in Ordnung, im Vergleich zu manch anderen deutschen Releasen. Einen Minuspunkt gibt es für die nicht übersetzen Audiokommentare, die somit nutzlos sind für die meisten Käufer der deutschen Fassung.

Kann ich euch den Kauf der ersten Volume nun empfehlen?

Die Antwort lautet: Grundsätzlich ja. Ich persönlich finde die Umsetzung alles in Allem nicht schlecht, aber nicht zum aktuellen Preis. Die knapp 37€, die man im Moment auf Amazon zahlt, finde ich etwas zu viel. Wenn ihr die Serie gerne haben wollt, aber noch ein wenig warten könnt, dann würde ich an eurer Stelle noch ein wenig mit dem Kauf warten, bis der Preis etwas nach unten geht.