Mein aktuelles Projekt

Hey Leute,

mein Blog ist ja nun schon eine lange Zeit inaktiv und wird es wohl vorerst auch bleiben. Inzwischen habe ich jedoch ein neues Projekt am Laufen, von dem ich hoffe, dass es mich mindestens genau so lange, hoffentlich eher länger, begleiten wird und das würde ich gerne auch mit euch teilen. Ich arbeite im Moment an eigenen Animationen und versuche in meinem aktuellen Projekt eine eigene Mini-Anime-Episode fertig zu stellen. Aktuell sieht es damit ganz gut aus! Im folgenden Video könnt ihr den Prolog sehen, den ich bereits fertig gestellt habe.

Hier findet ihr noch ein weiteres Video, das ich vor einer Weile bereits gemacht habe.

Sollte euch dieses Projekt gefallen und ihr wollt auf dem laufenden bleiben, dann schaut doch auf meiner Facebook-Seite vorbei und gebt ihr einen Like. So erfahrt ihr immer was es gerade dazu so neues gibt:
https://www.facebook.com/DarkexyAnimation/

[Review] Terror in Tokio – Volume 1 [BD DE]

Inhaltsangabe

Ein schockierender Terroranschlag versetzt ganz Tokio in Angst und Schrecken. Von den Tätern fehlt jede Spur. Der einzige Hinweis auf die Bombenleger scheint ein skurriles Internetvideo zu sein. Zwei maskierte Jugendliche, die sich Sphinx nennen, kündigen darin die Explosion bereits einen Tag zuvor an. Und es soll nicht der letzte Anschlag gewesen sein: Denn Sphinx, stellen der Polizei immer neue Rätsel, die innerhalb kurzer Zeit gelöst werden müssen, um weitere Bombenanschläge zu verhindern.

Der degradierte Chefermittler Shibazaki scheint der Einzige zu sein, der die mysteriösen Sphinx-Rätsel lösen kann. Er wird offiziell mit dem Fall betraut und findet dabei Erschreckendes über die Hintergründe heraus: Sphinx war offenbar an einem Plutoniumdiebstahl beteiligt. Sollte es sich beim letzten Sprengsatz der vermeintlichen Terroristen um eine Atombombe handeln?

Quelle: Universum Anime

Verpackung

Die Verpackung der ersten Volume von Terror in Tokio besteht aus einer blauen, dicken Amaray, die von einer Papp-O-Card umhüllt ist. Auf der Vorderseite der O-Card sind zwei Bleistiftzeichnungen der beiden Hauptcharaktere, genannt Nine und Twelve, zu sehen. In der Mitte der O-Card findet sich das japanische Logo der Serie wieder, während der deutsche Titel am rechten Rand Platz gefunden hat. In der linken oberen Ecke findet sich die Volumenummer wieder. Wie man es bereits von zahlreichen anderen Blu-ray-Veröffentlichungen kennt, ist auch auf der O-Card der Terror in Tokio Blu-ray der „Blu-ray-Balken“ am oberen Rand zu sehen. Zur meiner Freude hat Universum Anime im Fall von Terror in Tokio dem Wunsch der Fans entsprochen und ihn durch eine schwarze Variante ersetzt, die farblich gut in das Konzept passt. Außerdem wurde der allseits verhasste FSK-Flatschen als Sticker auf der O-Card angebracht. Mein Tipp: Solltet ihr Probleme haben den Sticker zu entfernen, dann wärmt ihn kurz mit dem Fön an. Im Anschluss sollte sich der Sticker leicht entfernen lassen.

Die Rückseite der O-Card ist mit vielen Informationen gefüllt. In der Reihenfolge von oben nach unten findet man hier unter anderem nochmals den Titel der Serie, drei Screenshots aus der Serie selbst, die inhaltliche Zusammenfassung, die ihr auch oben lesen könnt, sowie die Titel der vorhandenen Episoden und die technischen Daten. Abgeschlossen wird das Ganze wie immer von Logos der beteiligten Firmen und den üblichen Copyrighthinweisen. Die technischen Angaben der Disk stimmen soweit. Im Hintergrund ist übrigens ein Bild von Nine zu sehen, das sich auf auf dem Cover der Amaray wieder findet.

Die Seiten der O-Card sind passend zum Rest des Designs schwarz. In weißer und roter Schrift sind darauf der Titel der Serie, Volumenummer und Logos der beteiligten Firmen zu sehen.

Terror in Tokio O-Card Vorderseite

O-Card Vorderseite

Terror in Tokio O-Card Rückseite

O-Card Rückseite

Entnimmt man nun die Amaray, sieht man eben erwähntes Bild von Nine auf der Covervorderseite. Auch hier wurden Volumenummer und Titel, wie auf der O-Card, links und rechts neben dem Motiv plaziert. Auf dem Rücken ist das selbe zu sehen, wie auf den Seiten der O-Card, lediglich die Farben wurden invertiert. Auf der Rückseite findet sich nochmal eine Liste mit den Episoden von Volume 1.

Terror in Tokio Cover Vorderseite

Cover Vorderseite

Terror in Tokio Cover Rückseite

Cover Rückseite

Da es sich beim Cover der Amaray um ein Wendecover handelt, bekommt man nach dem umdrehen ein weiteres Motiv zu Gesicht. Hierbei handelt es sich um ein Bild von Twelve. Der Rest des Wendecovers ist identisch mit der Vorderseite. Auf dem Label der Blu-ray selbst stehen lediglich der Titel und die Volumenummer. Zusätzlich wurden auch hier die entsprechenden Logos zu Firmen und Marken abgedruckt.

Terror in Tokio - Amaray Wendecover

Wendecover

Terror in Tokio Blu-ray

Blu-ray

Mit persönlich gefällt die Verpackung der ersten Volume sehr gut. Man hat sich hierbei stark am japanischen Original orientiert, was ich selbst sehr schätze. So wurden für die O-Card beispielsweise das Artwork verwendet, das auch auf der zweiten japanischen Blu-ray verwendet wurde, oder die beiden Bilder von Nine und Twelve, die sich jeweils auf der Amaray von Volume 1 und 2 der japanischen Fassung befinden.

Bild und Untertitel

Bereits die Daten der Analyse der Disk sprechen für sich. Da sich nur sechs Episoden auf der BD50 befinden, hatte das Authoring-Studio die Möglichkeit eine sehr hohe Bitrate für die Serie zu nutzen, was natürlich der Bildqualität zu Gute kommt. Artefakte und auch Flächenbildung habe ich beim Anschauen auf meinem Fernseher selbst an „kritischen“ Stellen mit hohem Helligkeitsunterschied im Bild und in actionreicheren Szenen nicht erkennen können. Hin und wieder ist etwas Grain zu sehen, was vermutlich ebenfalls dazu beiträgt, dass Flächenbildung verhindert wird. Die einzige Stelle, die auf nicht komplett Artefakt frei wirkt ist das Opening, dass mit Grain und anderen Effekte überladen wurde, allerdings lässt sich dort nicht genau sagen, was nun ein Bildfehler sein könnte und was gewollt ist. Meiner Einschätzung nach handelt es sich bei Terror in Tokio um eine 720p-Produktion. Dementsprechend sind die Konturen zwar überwiegend relativ scharf, entsprechen aber nicht dem Schärfegrad von vergleichbaren 1080p-Produktionen. Die Farben in den einzelnen Episoden sind sehr unterschiedlich. So sind Szenen in denen Explosionen vorkommen oder Hintergründe mit Natur sehr satt und die Farben strahlen, während andere Szenen die zum Beispiel in Gebäuden stattfinden oder  die überwiegend mit eine drückenden Stimmung haben eher trist wirken. Den Kontrast habe ich als Gut empfunden.

Für die Untertitel wurde eine serifenlose Schriftart gewählt, die in weißer Farbe mit schwarzer Outline gut zu erkennen ist. Im Abschnitt den ich mit auf Japanisch mit Untertiteln angesehen habe, waren die Untertitel gut getimt. Wie üblich gibt es neben den normalen Untertiteln die die Dialoge und Übersetzungen enthalten auch eine Untertitelspur, die lediglich die Übersetzungen der japanischen Schriftzeichen im Bild beinhaltet. Über das Menü kann man zwischen diesen beiden Spuren hin und her springen, wobei „Aus“ in diesem Fall die Untertitel natürlich nicht komplett abschaltet. Eine Übersetzung von Opening und Ending gibt es übrigens auf der Blu-ray nicht.

Technische Details:

MPEG-4 AVC Video 38000 kbps 1080p / 23.976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
TITVol1Screen01 TITVol1Screen02
TITVol1Screen03 TITVol1Screen04

Audio

Auf der Blu-ray sind sowohl die japanische, als auch die deutsche Sprachfassung der Serie vorhanden. Beide Tonspuren wurden jeweils in DTS-HD MA encodiert und bieten einen sehr guten Klang auch bei einer höhere Lautstärke. Die Mischung von Stimmen und Soundeffekte bzw Hintergrundmusik finde ich angenehm und ich hatte keine Probleme damit die Sprecher zu verstehen. Universum Anime hat Terror in Tokio eine klasse deutsche Sprachfassung spendiert. Mir persönlich gefällt die deutsche Synchro sehr gut und ich finde das alle Chraktere sehr gut besetzt wurden. Die Synchronsprecher haben soweit ich das einschätzen kann gute Arbeit geleistet.

Technische Details:

Deutsch DTS-HD Master Audio 2.0 1763 kbps 48 kHz / 24-bit
Japanisch DTS-HD Master Audio 2.0 1727 kbps 48 kHz / 24-bit

Menü

Wie bei Universum Anime üblich, wird vor dem Menü das Universum Film und Universum Anime Logo abgespielt. Nach diesen beiden kurzen Videos und einem FSK Hinweis folgt dann das eigentliche Menü. Im Hintergrund zu sehen ist ein Trümmerfeld, aus dem Rauch aufsteigt. In der Mitte des Bildschirms werden verschiedene Szenen aus der Serie abgespielt. Darüber findet man den Titel der Serie und die Volumenummer, daneben sind Nine, Twelve und Kenjirou Shibazaki zu sehen. Zu hören ist der Opening Song „Trigger“. Das eigentliche Menü befindet sich am unteren Rand des Bildschirms. Von dort lassen sich alle Episoden hintereinander abspielen und die verschiedenen Untermenüs öffnen. Zur Auswahl stehen hier die Episodenauswahl, die Spracheinstellungen, Extras und eine Trailershow. Wählt man eines dieser Untermenüs, wird am oberen Bildschirmrand ein zweiter Balken mit der entsprechenden Auswahl angezeigt. Das Einzige, das mir hier negativ auffällt ist die Tatsache, dass in der Sprachauswahl nicht angezeigt wird, welche Sprache beziehungsweise welche Untertiteloption gerade aktiv ist. Außerdem wäre es, finde ich, ganz schön gewesen, wenn im Extrasmenü zusätzlich noch der Titel von Opening und Ending dazu geschrieben worden wäre. Das ist wohl aber reine Geschmackssache denke ich.

Das Pop-Up-Menü ist weitestgehend identisch mit dem Hauptmenü. Lediglich „Alle abspielen“ wurde hier durch „Hauptmenü“ ersetzt.

TITMainMenu

Hauptmenü

TITEpimenu

Episodenauswahl

TITSpracheMenu

Spracheinstellungen

TITExtrasMenu

Extras

TITPopUpMenu

Pop-Up-Menü

Extras

Die erste Volume von Terror in Tokio enthält drei Extras. Zum einen sind das jeweils das Opening und Ending ohne die Credits, die sich auf der Disk befinden, zum anderen befindet sich in der Amaray ein 44 Seiten starkes Booklet. In diesem Booklet findet man eine kurze Einleitung in die Geschichte von Terror in Tokio, kurze Beschreibungen der Episoden, Interviews und viele andere tolle Infos zur Serie. Außerdem wurden einige Artworks zur Serie und viele Konzeptzeichnungen der Charaktere darin abgedruckt.

TITVOL1Booklet2

Booklet Vorderseite

TITVOL1Booklet3

Booklet Rückseite

TITVOL1Booklet1

Booklet

Fazit

Terror in Tokio ist ein Serienveröffentlichung wie ich sie gerne habe. Bis auf die wenigen Kleinigkeiten, die ich oben beschrieben habe, kann man sich auf eine Blu-ray mit super Qualität freuen. Die Blu-ray spricht meiner Meinung für sich und ich war gerne bereit die 29 Euro zu zahlen, da die Qualität stimmt. Das Einzige Manko an der Blu-ray ist für mich persönlich, dass es in den einzelnen Episoden keine Kapitelmarker gibt zwischen denen man hin und her springen kann. So muss man leider durch die Episoden spulen, um an eine bestimmte Stelle zu kommen. Nichtsdestotrotz kann ich meine Empfehlung für die Blu-ray aussprechen.

Pause auf aniBlu.de

Hi Leute,

einige von euch werden sich vielleicht schon gewundert haben, warum eigentlich in letzter Zeit so wenig auf aniBlu passiert. Schon seit einer Weile geht es mir leider so, dass ich die Lust und vor allem den Spaß am Schreiben verloren habe, und leider hat sich das bis heute auch nicht geändert, obwohl ich es gehofft hatte. Im Moment bin ich mit einem anderen Projekt und der Uni beschäftigt und finde deshalb auch wenig Zeit für meinen Blog. Aus diesem Grund möchte ich euch nun offiziell ankündigen, dass ich erst mal eine Pause einlegen werde. Das soll nicht heißen, dass das immer so bleiben wird, aber im Moment halte ich es für das Richtige!

Einen kleinen Lichtblick gibt es allerdings – sollte mich eine Blu-ray wirklich begeistern, dann könnt ihr mit einer Review oder zumindest einem Kommentar dazu rechnen. Auch die letzten zwei ausstehenden Interviews mit Daniel Käser und Dirk Petrick werde ich selbstverständlich noch veröffentlichen. Sollte sich in dieser Richtung noch etwas ergeben, dann werde ich diese Gelegenheiten natürlich nutzen. Außerdem werde ich ab und an mal bei meinem Kollegen SevenDubs auf Youtube zu hören sein und dort bei der ein oder anderen Review meinen Kommentar zur technischen Qualität abgeben.

Ich hoffe natürlich, dass ihr Verständnis habt und das weiter die Aktivitäten hier verfolgt, auch wenn sie etwas eingeschränkt sind! Danke auf jeden Fall an alle, die mich unterstützt haben und die meinen Blog hier fleißig mitverfolgt haben.

[Review] Kill la Kill – Volume 1 [BD DE]

Inhaltsangabe

Von halben Scheren und übermenschlichen Uniformen

Verdächtige Stadt, verdächtige Schule – ziemlich klare Sache für Ryuko Matoi, als sie neu an die Honnouji-Akademie kommt. Mit einer riesigen roten halben Schere im Gepäck will sie hier nach dem Träger der anderen Hälfte suchen, der ihren Vater umgebracht hat. Sofort fällt ihr Verdacht auf Satsuki Kiryuin, die Präsidentin der Schülerversammlung, die unter dem Motto „Furcht bedeutet Freiheit“ ein eisernes, unbarmherziges Regiment führt. Dazu verteilt sie gemäß den Fähigkeiten der Schüler sogenannte „Goku-Uniformen“, die ihrem Träger unglaubliche Stärke verleihen. Mit ihren „Elite-Vier“ und diversen Klubvorsitzenden scheint Satsuki so eine unbesiegbare Armee vor sich zu haben. Doch auch die rachedurstige Ryuko hat mit der sprechenden Uniform Senketsu eine schlagkräftige Waffe in der Hinterhand…

Verpackung

Wie bereits im Vorfeld bekannt war, kommt die erste Volume der Serie im Digipack inklusive Sammelschuber. Den Schuber zieren die zwei Artworks, die bereits zur Ankündigung der Serie in Japan auf der Homepage und in Postern veröffentlicht wurden. Auf der Vorderseite sind die Hauptcharaktere der Serie zu sehen. Im Mittelpunkt steht Ryuko Matoi, neben ihr die Familie Mankanshoku, der Lehrer, sowieso die Elite Vier. Darüber sieht man die Rivalinen Ryuko und Satsuki und darunter die 1-Sterne Schüler der Honnōji Academy. Auf der Rückseite sieht man nur Ryuko in Senketsu und Satsuki. Sowohl auf Vorder-, Rückseite und dem Rücken des Schubers findet man außerdem das internationale Logo der Serie. Im verpackten Zustand befindet sich außerdem ein Datenblatt auf der Rückseite des Schubers, das dort mit zwei Klebepunkten fixiert ist. Da es sich nicht einfach ablösen lässt empfehle ich auch einen Föhn zur Hand zu nehmen und die Klebepunkte etwas zu erwärmen. Das sollte helfen das Datenblatt ohne größere Schäden vom Schuber zu entfernen. Dieses Datenblatt ist mit der Rückseite des Digipackschubers identisch.

KlKVol1DESchuberVorderseite KlKVol1DESchuberRueckseite KlKVol1DEDatenblatt

Das Digipack der ersten Volume bietet keine großen Überraschungen, wenn man die japanische Fassung bereits kennt. Wie es nicht anders zu erwarten war, hat man das Design der japanischen Fassung fast komplett übernommen. So sieht man auf der Vorderseite des Schubers des Digiacks das Artwork, auf dem Ryuko Matoi mit ihrer Scherenklinge, das man bereits von der ersten japanischen Volume kennt. Offensichtlich war das Artwork allerdings etwas zu klein, da es auf der rechten Seite abgeschnitten aussieht. Ansonsten wurde das Cover noch um die Volumenummer, die Episoden und den blauen Blu-ray-Rand, den man bereits von anderen peppermint Produktionen kennt, ergänzt. Auf dem Rücken wurden lediglich das Logo und die Volumenummer der Serie abgedruckt. Wendet man das Ganze nun, findet man auf der Rückseite am oberen Rand nochmal, in der Breite des Schubers, das Logo. Dem folgt die Inhaltsangabe zur Serie, sowie einige Screenshots aus der Serie und natürlich die Episodenliste und die technischen Angaben. Diese sind soweit ich das sagen kann korrekt.

KlKVol1DESchuberDigipackVorderseite KlKVol1DESchuberDigipackRueckseite

Entnimmt man nun das Digipack, findet man ein schönes Artwork von Ryuko und die süße Chibi-Variante, die man ebenfalls auf dem Digipack der japanischen Version findet. Auf der rechten Seite befindet sich ein FSK-Faltschen. Im inneren befindet sich die durchsichtige Diskhalterung, unter der sich mehrere weiße Balken und nochmals die Liste mit den Episoden befinden. Auf der Disk selbst wurde ebenfalls das Chibi-Artwork von Ryuko abgedruckt.

KlKVol1DEDigipackAussen KlKVol1DEDigipackInnen KlKVol1DEDisk

Insgesamt ähnelt die Verpackung der der japanischen Fassung stark, bis auf wenige Elemente die eher nach den bekannten deutschen Gestaltungsmerkmalen umgesetzt wurden.

Bild und Untertitel

Die Bildqualität der Blu-ray ist wirklich gut. Die Farben des Bilds sind satt und der Kontrast sehr gut. Die Konturen fallen bei den meisten Animationen ziemlich dick aus und wirken leicht unscharf. Wie ich bereits bei der Review von Kill la Kill Volume 1 aus Japan festgestellt habe, handelt es sich wohl um eine 720p-Produktion. Das digitale Rauschen aus der japanischen Fassung findet sich auch in der deutschen Fassung wieder. Im direkten Vergleich der deutschen mit der japanischen Fassung sieht die japanische Fassung einen kleinen Ticken satter und heller aus. Der Unterschied ist allerdings kaum merklich und nur am PC zu entdecken. Auch andere Fehler wie Artefakte konnte ich keine entdecken und Flächenbildung gab es auch kaum bis gar nicht  zu sehen.

Die Untertitel kommen mit schwarzer Outline und weißer Schriftfarbe und damit gut lesbar. Wie sonst auch, gibt es auch bei Kill la Kill wieder zwei Untertitelspuren, eine die die Übersetzungen der japanischen Schriftzeichen  und eine die zusätzlich die Dialoge beinhaltet. In dem Abschnitt, den ich testweise auf Japanisch mit Untertiteln gesehen habe, waren diese gut getimt und haben auf die japanische Tonspur gepasst. Positiv aufgefallen ist mir auch, dass man die Möglichkeit hat die Untertitel zusätzlich zur deutschen Tonspur zu aktivieren.

Technische Details:

MPEG-4 AVC Video 27094 kbps 1080p / 23.976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
KlKVol1DEScreen01 KlKVol1DEScreen02
KlKVol1DEScreen03 KlKVol1DEScreen04

Audio

Als Audioformat wurde für beide Tonspuren LPCM im Stereo für Kill la Kill verwendet. Die Audioqualität ist daher sehr gut und Tonfehler konnte ich keine entdecken. Die Sprecher sind gut zu verstehen, da die Soundeffekte und die Hintergrundmusik eine angenehme Lautstärke haben.

Die Synchro an sich würde ich als ganz okay bezeichnen. Einige der Sprecher gefallen mir wirklich gut auf ihren Rollen, andere hätte ich vielleicht anders besetzt. Nichtsdestotrotz finde ich, dass alle eine gute Arbeit geleistet und ihre Rollen gut interpretiert haben. Lediglich die Aussprache der Namen lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig.

Technische Details:

Deutsch LPCM 2.0 2304 kbps 48 kHz / 24-bit
Japanisch LPCM 2.0 2304 kbps 48 kHz / 24-bit
Japanisch (Audiokommentare) LPCM 2.0 2304 kbps 48 kHz / 24-bit

Menü

Das Hauptmenü erscheint direkt nach den üblichen Copyrighthinweisen und dem peppermint anime-Logo. Im Hintergrund des Logos selbst sieht man nur das Logo der Serie, die Volume Nummer und die Episoden, die auf der Disk vorhanden sind. Außerdem fliegt ein Zusammenschnitt von ein paar Szenen aus der Serie und dem Opening durch den Bildschirm. Mich persönlich hat das stark an einen Bildschirmschoner erinnert. Zu hören ist eines der Lieder aus dem Soundtrack der Serie. Das eigentliche Menü befindet sich am unteren Rand des Bildschirms. Dort findet man einen roten Balken, auf dem die Menüpunkte stehen. Klickt man die Menüpunkte an öffnet sich entweder ein Untermenü in Form von zusätzlichen Menüpunkten oder man gelangt zu den Videos.

Das Pop-Up-Menü sieht dem Hauptmenü relativ gleich. Man hat dort lediglich 4 Punkte, über die man die Sprache wechseln, die Untertitel aktivieren, die Episode auswählen und ins Hauptmenü zurückkehren kann. Öffnet man eines der Untermenüs, wird über die rote Schrift, die die Position des Cursors anzeigt, angezeigt welche Option gerade aktiv ist.

Hauptmenü

Hauptmenü

Sprachmenü

Sprachmenü

Untertitelmenü

Untertitelmenü

Extras

Als Extras gibt es lediglich die japanischen Audiokommentare zu den Episoden, die sich auf der Disk befinden. Wer sich nun vornehmen will, sich alle Audiokommentare anzuschauen, der hat sich zu früh gefreut. So toll die Tatsache auch ist, dass es die Audiokommentare nach Deutschland geschafft haben, wer nicht fließend Japanisch spricht, hat schlichtweg nichts davon. Leider fehlt eine deutsche Übersetzung in Form von Untertiteln! Für mich persönlich ein Minuspunkt für die deutsche Fassung. Meiner Meinung nach hätte man sich dieses Extra dann sparen und den Speicher stattdessen für eine höhere Bitrate des Bildmaterials verwenden können.

Fazit

Für mich als Fan der Serie stand der Kauf der deutschen Fassung außer Frage. Insgesamt finde ich die Aufmachung nicht schlecht, da sie sich stark am japanischen Original orientiert, und auch die Qualität ist ganz in Ordnung, im Vergleich zu manch anderen deutschen Releasen. Einen Minuspunkt gibt es für die nicht übersetzen Audiokommentare, die somit nutzlos sind für die meisten Käufer der deutschen Fassung.

Kann ich euch den Kauf der ersten Volume nun empfehlen?

Die Antwort lautet: Grundsätzlich ja. Ich persönlich finde die Umsetzung alles in Allem nicht schlecht, aber nicht zum aktuellen Preis. Die knapp 37€, die man im Moment auf Amazon zahlt, finde ich etwas zu viel. Wenn ihr die Serie gerne haben wollt, aber noch ein wenig warten könnt, dann würde ich an eurer Stelle noch ein wenig mit dem Kauf warten, bis der Preis etwas nach unten geht.

Der Gewinner des Spirited Away Artbooks

Einen schönen Guten Morgen!NoFaceGewinnspiel

Leider war ich in der letzten Woche Privat sehr eingespannt und hab nicht mal die Zeit gefunden den Gewinner des Gewinnspiels auszuwerten. Um so mehr freue mich mich aber nun euch heute den Gewinner des Gewinnspiels bekannt geben zu können. Gewonnen hat Patrick D. (28) aus Wien!

Herzlichen Glückwunsch! Allen anderen wünsche ich viel Glück beim nächsten Gewinnspiel! Ich hoffe auch das nächste Mal auf eine rege Teilnahme!